Beamten-Darlehen
Beamtendarlehen – alternativ zum normalen Kredit?
Das Beamtendarlehen ist eine spezielle Kreditform, die nur Beamten oder unkündbaren Angestellten im öffentlichen zugänglich ist. Solch ein Darlehen ist für eine lange Laufzeit konzipiert, so dass es einem Höchstalter von 58 Jahren unterliegt. Wer älter ist hat keine Chance ein Beamtendarlehen zu erhalten.
Neben dem richtigen Alter darf der Antragsteller keinen negativen Schufaeinträge haben und das Gehalt darf keiner Lohnpfändung unterliegen.
Der Unterschied zum normalen Kredit liegt in den Zahlungsmodalitäten dieser Kreditform. Kombiniert ist das Beamtendarlehen immer mit einer Versicherung in die eingezahlt wird.
Als monatliche Belastung fallen dann die Zinsen und die Beiträge zur Versicherung ins Budget, nicht aber die sonst übliche Tilgung. Am Ende der Versicherungslaufzeit dient die Versicherungssumme dann zur Tilgung des Kredits. Werden Einkünfte aus der Versicherung erwirtschaftet, so werden diese direkt an den Versicherungsnehmer ausgezahlt.
Ausschlaggebend für die Höhe des Darlehens ist das Nettogehalt. Dieses kann um ein vielfaches durch solch ein Darlehen belastet werden. Die Laufzeit liegt bei 12 bis 20 Jahren je nach Wunsch des Antragstellers.
Grundsätzlich ist das Beamtendarlehen mit deutlich günstigeren Zinsen belastet und ermöglicht eine lange Laufzeit. Die Höhe der Versicherungsbeiträge hängt in erster Linie natürlich vom Eintrittsalter sowie vom gesundheitlichen Zustand ab.
Warum gibt es spezielle Beamtendarlehen?
Spezielle Kredit- und Darlehensangebote für Beamte sind auf dem sicheren beruflichen Fundament des Beamtenstatus gewachsen. Das Einkommen eines langfristig Angestellten oder eben eines Beamten gilt als gesichert. Um ein Beamtendarlehen zur erhalten ist lediglich der Nachweis über den Beamtenstatus sowie der Nachweis über das Gehalt erforderlich.
